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Heiner Kubny
Mit dem Bau des neuen nuklearbetriebenen Eisbrechers «Rossiya» setzt Russland seine ehrgeizige Arktisstrategie fort.
Neue Anlagen des Kohleumschlagkomplexes Lawna in Murmansk wurden im Rahmen der nächsten Ausbauphase des Kohleterminals in Betrieb genommen.
Der russische Staatskonzern Rosatom hat einen wichtigen Fortschritt bei seinem Programm für schwimmende Kernkraftwerke erzielt.
Während die Weltmächte um die Kontrolle der Arktis ringen, hat sich ein neuer und unerwarteter Konkurrent still und leise in den Vordergrund gespielt: Mikroplastik.
Léa Zinsli
Der Krillfang im Südlichen Ozean ist streng reguliert, doch Beifang und lokal konzentrierter Fischereidruck bleiben Herausforderungen.
Kälteangepasste Mikroben produzieren Enzyme, die auch bei niedrigen Temperaturen funktionieren.
Die jüngste Schließung von Mine 7 markiert das Ende des norwegischen Kohlebergbaus in Longyearbyen und steht für einen umfassenderen Wandel hin zu neuen wirtschaftlichen Aktivitäten auf Spitzbergen.
Die Arktis ist aufgrund ihrer großen Rohstoffvorkommen, insbesondere von Erdgas, von wachsender internationaler Bedeutung.
Der Spitzbergen-Vertrag gewährt Norwegen Souveränität und sichert gleichzeitig allen Vertragsstaaten gleichen Zugang sowie die friedliche Nutzung des arktischen Archipels.
Russland, einst weltweit führend im Bau von Eisbrechern, steht vor einem möglichen strategischen Rückschlag.